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Ehem. Jüdische Schule
Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bemühte sich die Jüdische Gemeinde Hohenems um den Bau eines neuen Schulhauses. Zwischen 1825 und 1828 entstand die „Deutsche Normalschule“ in schlichtem ländlichen Klassizismus. Unter dem langjährigen Schulmeister Moritz Federmann erlangte sie überregional hohes Ansehen; von 1861 bis 1896 besuchten auch katholische Kinder die Privatschule, bis der Landesschulrat dies untersagte.
Mit Federmanns Pensionierung wurde die Schule 1913 wegen mangelnder Schülerzahl geschlossen, 1941 „arisiert“. Nach 1945 in Privatbesitz, übernahm die Gemeinde das Gebäude 1973 und nutzte es als Wohnhaus.
Nach einer umfassenden Renovierung und einem Umbau von 2008 bis 2010 dient es heute gastronomischen, kommerziellen und kulturellen Zwecken und umfasst unter anderem das Restaurant „Moritz“ sowie den Federmann-Saal. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

