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Blutbuche im gräflichen Palast
Die markante Blutbuche im Schneckengarten des historischen Palastes wurde im Jahr 2000 aufgrund ihrer besonderen Erscheinung, ihrer Bedeutung für das Ortsbild und ihres hohen Naturwertes zum örtlichen Naturdenkmal erklärt.
Die besondere Form der Rotbuche (Fagus sylvatica) zeichnet sich durch ihre dunkelrote Blattfärbung, ihren mächtigen Stamm und ihre weit ausladende Krone aus. Der über 100 Jahre alte Solitärbaum wurde vermutlich von den Grafenfamilien als Parkbaum gepflanzt und verbindet bis heute die historische Gartenanlage mit der natürlichen Entwicklung eines alten Baumes.
Neben ihrer landschaftlichen und geschichtlichen Bedeutung besitzt die Blutbuche auch einen hohen ökologischen Wert. Mit ihrer großen Blattmasse und weit ausladenden Krone bietet sie zahlreichen Tieren Lebensraum, fördert die Artenvielfalt und spendet wertvollen Schatten im Schnecken-Garten und am angrenzenden Kirchplatz.