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Burgruine Alt-Ems
Die im 12. Jahrhundert erbaute Burg Alt-Ems zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Burganlagen der Region. In 740 Metern Seehöhe, rund 300 Meter über dem Rheintal, erstreckte sich die Anlage einst über etwa 800 Meter Länge und bis zu 85 Meter Breite. Sie verfügte über sieben Tore, eine Zugbrücke und insgesamt 47 Räumlichkeiten und zählte damit zu den mächtigsten Burgen Mitteleuropas.
Im Jahr 1407 wurde die Burg im Appenzellerkrieg zerstört. Über die folgenden Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach umgebaut und erweitert, bevor sie schließlich dem Verfall überlassen wurde. I
Die Reste der ehemaligen Burganlage werden seit 2006 kontinuierlich saniert und dienen auch als Schauplatz wechselnder temporärer Ausstellungen. Im inneren Burghof ist bis heute der sagenumwobene Konradsbrunnen erhalten, um dessen Entstehung sich eine Sage rankt. Die Burgruine steht unter Denkmalschutz und ist ausschließlich zu Fuß erreichbar.
