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Euthanasie Mahnmal
Schwarzachtobler Quarzsandstein, 175×175 cm
Zwischen 1934 und 1945 wurden in NS-Deutschland und in NS-Österreich zwischen 70.000 und 100.000 Menschen mit Behinderungen ermordert. Rund 400.000 Personen wurden Zwangssterilisierungen unterzogen. Mindestens zehn Hohenemser Bürger wurden im Zuge des Euthanasie-Programms ermordet. Ihre Biographien sind exemplarisch für die Schicksale vieler.
Das Mahnmal von Bildhauer Udo Rabensteiner steht im Garten des Landeskrankenhauses und erinnert an sie. Eine gespaltene Steinplatte symbolisiert das gewaltsame Auseinanderreißen von Leben und Familien. Zugleich verweist sie darauf, dass diese Brüche bis heute nachwirken. Erde und Pflanzen sollen den Riss mit der Zeit schließen – als Zeichen von Hoffnung. Das Denkmal steht stellvertretend für alle Opfer nationalsozialistischer Verfolgung.