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Jüdischer Friedhof
1617, im Jahr der Ansiedlung der Israelitengemeinde, wurde an einem bewaldeten Abhang des „Schwefelbergs“ auch ein Friedhof angelegt. Auf dem Gelände befinden sich schätzungsweise weit über 500 Gräber, von denen 370 Grabsteine bis heute erhalten geblieben sind.
Nach jüdischer Tradition geht ein einmal angelegtes Grab in das Eigentum der verstorbenen Person über und darf daher niemals aufgelassen werden. Diese Unauflösbarkeit jüdischer Grabstätten macht jüdische Friedhöfe zu besonders bedeutenden kulturhistorischen Zeugnissen.
Friedhofsbesichtigung
Der Friedhof ist abgeschlossen. Den Schlüssel für den Seiteneingang erhalten Besucherinnen und Besucher im Jüdischen Museum gegen Hinterlegung eines Ausweises. Für den Weg zum Friedhof stehen zwei Gästefahrräder kostenlos zur Verfügung.