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Kapelle St. Karl
1617 ließ Graf Kaspar von Hohenems die Kapelle zu Ehren seines 1610 heiliggesprochenen Onkels Karl Borromäus errichten. Im Jahr 1770 wurde sie von Baumeister Peter Bein barock umgestaltet. Die noch heute erhaltenen Fresken im Inneren zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Karl Borromäus.
Im Laufe ihrer Geschichte war die Kapelle mehrfach vom Abbruch bedroht. 1826 bewahrte Frühmesser Alois Math das Bauwerk durch eine Sanierung vor dem Verfall. Bis 1884 diente die Kapelle der sonntäglichen Christenlehre. 1888 wurde aufgrund eines Gelöbnisses eine Lourdesgrotte errichtet.
Renovierungen erfolgten 1932 und 1955, wobei die Arbeiten 1955 durch das Engagement Hohenemser Bürger unter der Leitung von Peter Amann ermöglicht wurden. Nach einem Brand am 31. Dezember 1987 wurde die Kapelle 1988 im Inneren erneuert. Seit 1968 finden hier monatlich evangelische Gottesdienste statt. Die Kapelle steht unter Denkmalschutz.


