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Markus-Sittikus-Saal
Der Markus-Sittikus-Saal wurde 1911–1913 nach Plänen des Bauamtsleiters Ludwig Morstein im Heimatstil als Turnhalle errichtet. Über Jahrzehnte war er ein zentraler Ort für Sport, Kultur und gesellschaftliches Leben in Hohenems; bis 1955 wurde das Gebäude auch als Kinosaal genutzt. Mit der behutsamen Sanierung und dem Umbau zum Konzertsaal im Jahr 2005 erhielt der historische Bau eine neue Bestimmung als Spielstätte der Schubertiade. Gleichzeitig wurde die Gartenanlage nach historischem Vorbild neu gestaltet. Eigentümer und Träger des denkmalgeschützten Gebäudes ist der Turnverein 1885 Hohenems.
Im Mittelpunkt der Dauerausstellung in den Foyers stehen der Salzburger Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems und die große Zeit seiner Familie im 16. und 17. Jahrhundert. Der Markus-Sittikus-Saal gilt als einer der weltweit besten Säle für Kammermusik und Lieder. Sein Garten mit den Brunnen und dem Heckentheater soll eine kleine Erinnerung sein an jene ausgedehnten und längst verschwundenen Parkanlagen, die einst Graf Kaspar von Hohenems, der Bruder von Fürsterzbischof Markus Sittikus, im weiten Umfeld des Palastes anlegen ließ.
Öffnungszeiten
Die Ausstellung im Foyer des Markus-Sittikus-Saales ist für Konzertbesucher jeweils zwei Stunden vor Konzertbeginn sowie in den Konzertpausen zugänglich.